03. Oktober 2018

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3. Nationaler Radverkehrskongress in der Halle Münsterland


Die Münsteraner und ihre Leeze - ein inniges Verhältnis: Rund 400 000 Mal steigen die Menschen in Münster täglich aufs Rad, um zum Arbeitsplatz, zur Schule oder zur Uni zu fahren, Besorgungen zu machen, Freunde zu besuchen, Theater, Kino oder Sportplatz anzusteuern. Foto: Presseamt Stadt MünsterMünster – Fahrrad-Routen durch die Innenstadt müssen ausgeknobelt werden, Standorte für Info-Posten festgelegt, und für über 600 Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer Münster-Leezen reserviert, dazu Informationen zu münstertypischen Lösungen im Radverkehr und touristische Arrangements zur Fahrradstadt Münster zusammengestellt. Am 13. und 14. Mai ist der 3. Nationale Radverkehrskongress in der Fahrradstadt Münster zu Gast. Zur Eröffnung im «Messe und Congress Centrum Halle Münsterland» sprechen Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Oberbürgermeister Markus Lewe.

Ideen, Erfahrungen und Forschungsergebnisse zur Förderung des Radverkehrs bestimmen das Kongressgeschehen. Für Fragen rund um die Fahrradstadt Münster stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung und von Münster Marketing an einem gemeinsamen Messestand zur Verfügung. Federführend für die «Kongressinitiative MS» bietet das Kongressbüro Münster Marketing das «Willkommen! Ticket Münster» an, mit dem alle Kongressteilnehmer kostenlos die Busse im Stadtgebiet nutzen können.

Für den zweiten Kongresstag bereiten die Verkehrsplaner Fahrrad-Exkursionen durch die Innenstadt vor. Wer möchte, hat am Nachmittag Gelegenheit, mit Hilfe eines Plans Münsters Radverkehrsinfrastruktur auf eigene Faust zu erkunden. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die größte Radstation Deutschlands an Münsters Bahnhof kennen, sie folgen der Fahrradwegweisung durch die Stadt und erleben, wie Ampeln an großen Kreuzungen den Radfahrern Vorfahrt verschaffen.  Sie radeln über die Promenade, durch unechte Einbahnstraßen, durch Fahrradstraßen, durch die Fahrradschleuse an der Bremer Straße und über die gesicherte Radwegeführung durch den Kreisverkehr am Ludgeriplatz. An zehn von 18 Stationen erläutern Streckenposten des Planungsamtes die Münster-Ideen für den Radverkehr.

«Wir freuen uns, dass wir den Gästen aus dem In- und Ausland die Fahrradstadt Münster präsentieren dürfen. Gleichzeitig setzen wir auf die Impulse, die von dem Kongress für die Radverkehrsförderung ausgehen», sagt Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe, passionierter Radfahrer und zweifacher Teilnehmer des Sparkassen Münsterland Giro. «Münsters Radverkehrsplanung hat zwar eine lange Tradition und ist mehrfach ausgezeichnet worden. Klar ist aber auch, dass so mancher Radweg in die Jahre gekommen ist. Die Sanierung der Infrastruktur ist daher eine wichtige Zukunftsaufgabe. Nur wenn die Stadt es ihren Bürgerinnen und Bürgern leicht macht, das Rad zu nutzen, wenn sie ihre Anstrengungen für mehr Verkehrssicherheit und genügend Fahrradabstellplätze fortsetzt und wenn sie darüber hinaus auch zukünftig innovative Akzente für den Radverkehr setzt, kann sie ihre Spitzenposition auf Dauer halten.»

Das Bekenntnis der Münsteranerinnen und Münsteraner zu ihrer Leeze, mit der sie in der Stadt der kurzen Wege häufig schneller als mit dem Auto an ihr Ziel kommen, lässt sich an Zahlen festmachen: Rund 400.000 Mal steigen die Münsteraner täglich aufs Rad. Bei einer Einwohnerzahl von rund 296.000 gibt es etwa 500.000 Räder in der Stadt. Der Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen ist mit fast 38 Prozent sehr hoch.

www.nationaler-radverkehrskongress.de

www.muenster.de/stadt/stadtplanung

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