03. Oktober 2018

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Unwetter-Radtour für das Hospiz «Lebenshaus» bringt über 16.000 Euro – Spendenaktion geht weiter


Nach allen Strapazen glücklich in Berlin: Die Teilnehmer der Tour de Hospice. Foto: privatBerlin – Blitz und Donner, Überflutungen und Wind: Geschenke gab‘s keine für die 30 Radsportlerinnen und Radsportler aus Münster, die unter der Leitung von Leo Bröker und Dieter Wittenbrink bei der Premiere der «Tour de Hospice» in drei Etappen aus dem Herz des Münsterlandes in die Hauptstadt gefahren sind, um Spenden für das Hospiz Lebenshaus in Münster-Handorf zu sammeln. «Die ersten 184 Kilometer von Münster bis Barsinghausen sind noch normal verlaufen, aber der zweite Tag war dann unser Katastrophentag», so Bröker.

«Wir sind schon mit starkem Regen gestartet und kurz vor Wolfenbüttel in ein Unwetter mit Blitz und Donner geraten und dann tretlagertief über übeflutete Straßen gefahren, um dann am Nachmittag erneut in ein Unwetter zu geraten», berichtet der Streckenchef des Sparkassen Münsterland Giro.2013. «Mitten in dem Unwetter haben sich dann die Gruppen verloren – die letzten waren nach 220 Kilometern um halb zehn im Hotel.»

Entsprechend kurz war die Nacht für die Radsportler – Etappenstart von Gommern Richtung Berlin war bereits um 7 Uhr. Der Lohn der Mühen in der Hauptstadt war der Empfang von tausenden Fußballfans von FC Bayern München und VfB Stuttgart, die zum Pokalfinale in der Stadt spontan Spalier standen und klatschten. «Das war ein eindrucksvolles Erlebnis», so Bröker, der schon vor dem Start zu der Fernfahrt Spendenzusagen von über 10.000 Euro sicher hatte. Eine Summe, die in den vergangenen Tagen auf 16.500 Euro angewachsen ist. «Dafür haben sich Strapazen echt gelohnt», so Bröker. Übergeben wird der Betrag im Rahmen des Sommerfestes des Hospizes im Juli.

Ziel der Aktion ist es, die Arbeit im «Lebenshaus» zu unterstützen, das für bis zu 140 unheilbar kranke Menschen pro Jahr ein Leben bis zuletzt ermöglicht. «Für die Versorgung und Begleitung dieser Hospizgäste stehen zehn stationäre Plätze zur Verfügung, die nur zu 70 Prozent von den Pflegekassen finanziert werden», erklärt Bröker. Rund 270.000 Euro  pro Jahr müssen daher über Spenden aufgebracht werden.

Wer weitere Informationen zu dem Projekt sucht, erreicht das Team unter den Telefonnummern 0251/271423 oder 525720. Zur steuerlichen Abrechnung von Spenden werden auch entsprechende Bescheinigungen ausgestellt.

Geld für das Hospiz «Lebenshaus» kann unter folgendem Stichwort auf das Konto der Radsportfreunde Münster e.V. überwiesen werden:
«Spende für das Lebenshaus»
Sparkasse Münsterland Ost
Kontonummer 326801
Bankleitzahl: 40050150

Hospiz Lebenshaus

Radsportfreunde Münster

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