03. Oktober 2018

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Radregion Münsterland: Neue Ideen für eine bessere Infrastruktur


«Wir lieben Radfahren»: Die Workshop-Teilnehmer des Projekts Radregion Münsterland. Foto: Münsterland e.V.Münster - Das Münsterland ist eine der beliebtesten Radregionen Deutschlands. Um diese Sonderrolle noch weiter auszubauen, arbeitet der Münsterland e.V. derzeit an einem Förderprojekt im Rahmen des Ziel2-Wettbewerbs «Erlebnis.NRW». Darin wird unter anderem ein Infrastrukturkonzept entwickelt, mit dem das hiesige Radwegenetz optimiert werden soll. In einem Kreativ-Workshop haben jetzt verschiedene Akteure aus der Region erste Ideen für Kriterien und Standards entwickelt.



«Radwege und deren Beschilderung bilden die Grundlage für erfolgreichen Fahrradtourismus. Gut befahrbare Strecken mit hilfreichen Wegweisern werden von den Gästen als Selbstverständlichkeit erwartet», stellte Michael Kösters, Vorstand des Münsterland e.V., zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung fest. «Ziel des Projektbausteins Infrastruktur ist es, Mängel im Streckennetz aufzudecken und zu beheben – um dadurch ein Höchstmaß an Komfort und Information bieten zu können.»


So wurden in dem Workshop, zu dem sich Touristiker sowie Vertreter von Verwaltung, Politik und Verbänden in dieser Woche im Hotel Clemens August in Ascheberg-Davensberg getroffen haben, verschiedene Vorschläge erarbeitet. «Dabei ging es beispielsweise um die Standorte von Rastplätzen und Einstiegsparkplätzen, um Beschilderungen, Infotafeln und Wegeabschnitte sowie ein einheitliches Design, um die Radregion Münsterland in der Natur schnell erkennbar und besser erlebbar zu machen», so Kösters.

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